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Judith Brecht
Diplom-Übersetzerin (BDÜ)
Landauer Str. 13
76185 Karlsruhe
Fon 0721 2031349
Fax 0721 6254776
www.judith-brecht.de

ÜbersetzerBlog

8. November 2011

Landeskunde Spanien und Lateinamerika

Als ich vor zwei Jahren meine Staatliche Prüfung Spanisch vor dem Regierungspräsidium Karlsruhe abgelegt habe (siehe auch mein Blog-Eintrag Staatliche Prüfung für Übersetzer vom 21.08.2010), habe ich mich mit einer Reihe von Büchern auf den landeskundlichen Teil der mündlichen Prüfung vorbereitet. Auf diese Bücher greife ich auch heute noch gerne zurück, wenn ich z.B. Hintergrundinformationen für einen zu übersetzenden Text noch einmal kurz nachschlagen möchte. Für die, die es interessiert, hier die Bücherliste (die Reihenfolge ist willkürlich, angegeben ist jeweils das Erscheinungsjahr der von mir verwendeten Auflage):

Spanien

  • España siglo XXI. Curso monográfico sobre la España contemporánea. Nueva edición actualizada von Sebastián Quesada Marco, erschienen 2008 beim Verlag edelsa (ISBN 978-84-9778-186-2)
  • España contemporánea von Cristina López Moreno, erschienen 2008 in der Reihe Español Lengua Extranjera (elex) der Sociedad General Española de Librería, S.A. (ISBN 978-84-9778-186-2)
  • Las Cumunidades Autónomas de España von Hans Christian Lindau, erschienen 2008 beim Schmetterling Verlag (ISBN 3-89657-736-0)

Spanien und Lateinamerika

  • Aproximación al mundo hispánico. Einführung in die  Landeskunde Spaniens und Lateinamerikas. Neubearbeitung von Conchita Otero, erschienen 2005 im Gottfried Egert Verlag (ISBN 3-936496-64-1)
  • Descubrir España y Latinoamérica. Nueva edición von Alberto Ribas Casasayas, erschienen 2008 bei CIDEB / Langenscheidt (ISBN 978-3-468-48518-3)

Lateinamerika

  • Historia contemporánea de América Latina von Tulio Halperin Donghi, erschienen 2008 bei der Alianza Editorial (ISBN 978-84-206-3515-6)
  • El continente olvidado. La lucha por el alma de América Latina von Michael Reid, erschienen 2009 bei Belacqva (ISBN 978-84-92460-03-8)
  • Cuba. Identidad entre revolución y remesas von Bettina Hoyer / Sebastian Landsberger, erschienen 2009 beim Schmetterling Verlag (ISBN 3-89657-738-7)

 

2. September 2011

Übersetzung polizeiliches Führungszeugnis für Spanien oder Lateinamerika

Immer wieder wird mein Übersetzungsbüro von Kunden kontaktiert, die ein polizeiliches Führungszeugnis zur Vorlage in Spanien oder Lateinamerika benötigen. Folgende Punkte sind hier zu beachten (das Prozedere ist auf der Website des Bundesverwaltungsamtes übrigens genau beschrieben):

  1. Bei der zuständigen Meldebehörde wird das Führungszeugnis unter Angabe des Landes, in dem es vorgelegt werden soll, beantragt.
  2. Das Führungszeugnis wird nun beim Bundesamt für Justiz abgerufen und von dort direkt zur Apostillierung an das Bundesverwaltungsamt weitergeleitet. Die Apostille ist zur Beglaubigung der Echtheit der Urkunde erforderlich. Nun wird das apostillierte Dokument direkt an die Adresse (in Deutschland) verschickt, die zuvor als Empfängeradresse angegeben wurde.
  3. Von dem polizeilichen Führungszeugnis mit Apostille wird nun eine Übersetzung ins Spanische angefertigt, die Unterschrift des Übersetzers wird notariell beglaubigt und anschließend beim Landgericht überbeglaubigt.

16. August 2010

Porteños?

Vor kurzem habe ich im ZDF eine Sendung über Buenos Aires gesehen, ganz gut gemacht. Gleich zu Beginn war dauernd die Rede von den “Porteños”. Es war zwar vom Zusammenhang her klar und wurde im Verlauf der Sendung auch erklärt, dass es sich hierbei um die Bewohner der Stadt Buenos Aires handelt, doch für mich war der Begriff neu. Klar, Buenos Aires ist eine Hafenstadt am Río de la Plata, und das Adjektiv “porteño/-a” wird im Diccionario de la Lengua Española der Real Academia zunächst als “Natural de algunas de las ciudades de España y América en las que hay puerto.” definiert. Beim weitergoogeln habe ich erfahren, dass “porteños” auch verwendet wird, um die Einwohner der Stadt Buenos Aires von den “bonaerenses”, den Bewohnern der Provinz Buenos Aires, zu unterscheiden.

12. Juli 2010

Besuch kubanischer Verwandter in Deutschland

Dass es immer noch keine Selbstverständlichkeit ist, dass kubanische Staatsbürger ihre Verwandten in Deutschland besuchen dürfen, habe ich vor kurzem erfahren. Ein Kunde, dessen Neffe ihn während der Sommerferien in Karlsruhe besuchen möchte, legte mir eine notariell beglaubigte Einladung zur Übersetzung vor, in der er sich verpflichtet, sämtliche mit dem Aufenthalt und der Rückreise des Eingeladenen verbundenen Kosten zu übernehmen. Das Dokument enthielt außerdem sämtliche Daten zu der einladenden sowie der eingeladenen Person, zu ihrem Verwandtschaftsverhältnis, Zweck und Dauer des Aufenthalts usw. Das Ganze sollte zusammen mit einer von einem beeidigten Übersetzer angefertigten und vom Landgericht vorbeglaubigten Übersetzung ins Spanische an die Kubanische Botschaft geschickt werden – wohl das übliche Prozedere in solch einem Fall, für dessen Bearbeitung von Seiten der Botschaft satte 200.- Euro bzw. 225.- Euro (bei Übersenden per Post) berechnet werden. Die hat der in Deutschland lebende Familienangehörige zusätzlich zu den Kosten für die notarielle Beglaubigung seiner deutschen Einladung, die Übersetzung, die notarielle Beglaubigung der Unterschrift des Übersetzers sowie die Vorbeglaubigung durch das Landgericht zu tragen. Für Angehörige mit nachgewiesenem Verwandtschaftsverhältnis ersten oder zweiten Grades (Eltern, Söhne/Töchter, Großeltern, Enkelkinder) geht alles wohl etwas unkomplizierter, aber trotzdem: Wahnsinn.

15. Juni 2010

Informationen über Lateinamerika

Die neue ila ist angekommen. ila ist die monatlich erscheinende Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika. Das Schwerpunktthema der Juni-Ausgabe lautet “MüllMüllMüll” und behandelt die Entsorgung oder das Recycling von Abfall in verschiedenen Ländern Lateinamerikas. Bisher wurden in diesem Jahr folgende Themen behandelt: Klima (02/10), Bus & Bahn – öffentlicher Transport (03/10), Jüdisches Lateinamerika (04/10), Literatur aus Argentinien (05/10). Ich habe diese Zeitschrift abonniert, um mich über aktuelle Themen aus Lateinamerika auf dem Laufenden zu halten (nicht wegen ihrer politischen Ausrichtung, die doch sehr weit links angesiedelt ist). Die ila bietet jeden Monat Artikel zu einem Schwerpunktthema sowie Informationen zu aktuellen Entwicklungen (hauptsächlich Politik). Auch übersetzungstechnisch betrachtet kann eine solche Lektüre nützlich sein, da nicht selten spanische Termini und Abkürzungen verwendet und erläutert werden, die nicht im Wörterbuch stehen. Ich nehme diese dann in meine Terminologiedatenbank auf und habe so die Möglichkeit, bei Bedarf jederzeit darauf zurückgreifen zu können.

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